Seniorentheatersymposium

Genk/Belgien

Bericht einer Teilnehmerin

 

 

Seit fast einer Woche sind wir nun schon von unserer Tour nach Genk zum Internationaal Congres ‚Age on Stage‘ zurück; hier nun ein kurzer Bericht zu vier sehr schönen Tagen, mit vielen neuen Impulsen und 
Eindrücken. Nicht nur, dass wir selbst eine sehr fröhliche, harmonische Reisegruppe waren, sondern es gab auch viele Gelegenheiten neue internationale Bekanntschaften zu schließen. Das zweitägige Programm startete jeden Tag mit mehreren interessanten Präsentationen (alle wurden simultan übersetzt), dann folgten zum Mitmachen anregende musikalische Beiträge einiger Seniorenmusiker 
(OudFit - Rotterdams Wijktheater u.a.), danach Debatten mit den Präsentatoren.

 

Nach einer wohlverdienten Lunchpause ging es nachmittags mit Workshops weiter; wir hatten uns in erster Linie für die Workshops mit Bewegung entschieden (da war keine  Übersetzung nötig); am zweiten 
Nachmittag nahmen wir je nach Interesse an unterschiedlichen Workshops teil; hier wurden Textbeiträge wieder simultan übersetzt; es gab noch verschiedene Filmangebote und nach den Workshops jeweils noch eine kurze Präsentation, ehe es um 18 Uhr Zeit für das Dinner war.

 

Am Abend dann hatten wir jeweils die Gelegenheit eine Theateraufführung zu besuchen.
Am ersten Abend war es die Vorstellung der dänische Gruppe teaterrodderne mit ihrem Stück ‚Stilhed Stojer‘, einer wirklich schönen Aufführung; und da die Gruppe im gleichen Hotel wohnte wie wir, erfuhren 
wir noch am späten Abend (in der Taverne), dass sie nach Esslingen eingeladen sind und wir uns dort hoffentlich wiedersehen.

Am zweiten Abend zur Eröffnung des Landjuwelfestivals sahen wir die Performance eines Seniorentanz-theaters (Balvooral!, mit einer Seniorengruppe der Stadt Genk), die uns allerdings nicht so ganz überzeugte. Es waren zwei wirkliche prall gefüllte Kongresstage; ich selbst bin sehr froh, dass ich mit dabei war; zum einen, weil wir unter uns Bekanntschaften aus früheren Seniorenveranstaltungen auffrischen 
konnten, aber auch weil ich viele Inspirationen und Anregungen erhielt; 
der Leitsatz einer Präsentation ‚It’s never too late to start a new career‘ treibt uns alle jetzt ein bisschen an.
Auf der Rückfahrt am Donnerstag haben wir unsere Fahrt zu einem Aufenthalt in Maastricht unterbrochen, wo jeder noch ein paar Andenken (Käse, Schokolade .. ) mitnehmen konnte;
Naemi hat uns auf jeder Fahrt gut und sicher durch Baustellen, Staus und Feierabendverkehr gelenkt;

da blieb uns nur ein ganz herzliches Dankeschön: für die gute Idee zu diesem Festival zu fahren, für
die gute Organisation (Kleinbus, Hotel  etc.) und für den vielen Spaß, den wir hatten.

Angela Brock