Seniorentheatertreffen 2016

Willkommen in schönem Ambiente

 

Das jährliche Seniorentheatertreffen fand 2016 zum ersten Mal in einem Tagungshaus statt. Der Arbeitskreis hatte lange an der neuen Konzeption „Fortbildung und Übernachtung am selben Ort“ gearbeitet, und so konnte man dieses Angebot auch nur als Komplettpaket buchen. Für die zweitägige Veranstaltung hatten wir sehr zentral eine Tagungsstätte gefunden, die hielt, was sie versprach.

 

Kennenlernen und austauschen

 

Schon vor 9 Uhr waren am Samstagmorgen wir Mitglieder des Arbeitskreises, Uschi Famers, Lisa Thomas, Jochen Wietershofer und Marianne Seidel in fröhlicher Erwartung der TeilnehmerInnen. Auch Christina Neidenbach, die Fortbildungsreferentin aus der Geschäftsstelle des LABW war gekommen, um uns zu unterstützen. Bei Kaffee und Butterbrezeln gab es dann ein großes Hallo unter denen, die sich bereits kannten. Aber auch die „Neuen“ waren schnell im Gespräch und freuten sich über die herzliche Begrüßung.

 

Dieses Mal waren TeilnehmerInnen aus folgenden Gruppen dabei: Basta aus Karlsruhe, Glasperlenspiel aus Asperg, Die Dossenheimer Herbstzeitlosen, Die Methusalems aus Freiburg, Dörrobst aus Messkirch, Eulenspiel aus Pforzheim, Fatales Seniorentheater aus Waldshut-Tiengen, Frauentheater Purpur aus Tübingen, Freilichtbühne Mannheim, Seniorentheater Etzelbühne Wädenswil, Theater im Bahnhof Dielheim, Theaterkiste aus Sinsheim, Zartbitter aus Ludwigsburg, 1. Allgäuer Seniorentheater aus Kempten, 5te Jahreszeit aus Stuttgart.

 

Schulung und Spaß

 

Gleich nach der offiziellen Begrüßung verteilten sich die TeilnehmerInnen in 3 Workshops. Näheres dazu in der obigen Bilderschau.

Durchatmen 

 

In den Pausen wurden wir kulinarisch verwöhnt und die TeilnehmerInnen lobten die freundliche Atmosphäre im ganzen Haus. Auch im Speisesaal herrschte eine heitere Stimmung und das Thema Theater war allgegenwärtig. Zitat aus einem der Auswertungsbögen: „Ich mag den Austausch in einer Gemeinschaft, in deren Einzelherzen das Theaterfeuer brennt.“

 

 

Impulsvortrag und Ideen

 

Für den Abend hatte Jochen Wietershofer einen Vortrag vobereitet:

 

„Was braucht Seniorentheater?“

 

Als Gast konnten wir die ehemalige Landtagsabgeordnete (SPD) Edeltraud Hollay begrüßen.

Jochen gab uns einen kurzen Rückblick über die Entstehung des Arbeitskreises, erste Netzwerktreffen, Fortbildungen und Austausch. Er erzählte, dass sich anfangs selbst Profibühnen für das Thema interessierten. Sie veranstalteten Seniorentheaterfestivals, so z.B. das „Herzrasen-Festival“ am Hamburger Schauspielhaus. Und heute?

Obwohl sich neue Gruppen formieren und neue Formate und Ausdrucksweisen dazu kommen, sind viele Seniorentheatergruppen weitestgehend sich selbst überlassen, unbeachtet von der Politik.

Im anschließenden Nachgespräch wurde vor allem das viel zitierte „Vitamin B“ genannt, um Unterstützung zu erhalten. Aber auch Kontakte zu lokalen PolitikerInnen, die Erarbeitung einer Strategie, Informationen über Fördergelder und Sponsoring wären wichtig.

 

Man hätte noch lange diskutieren können, aber die vielfältigen Aktivitäten des Tages forderten dann doch ihren Tribut.

 

„Schade, dass die Vorstellung der einzelnen Theatergruppen ausgefallen ist!“ meinten einige TeilnehmerInnen beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Bierstube.

 

Das wird für 2017 vorgemerkt!

 

Und hier der Vortrag von Jochen Wietershofer zum Nachlesen: